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Ergonomisches Bürolicht für eine bessere Konzentration

Ergonomisches Bürolicht für eine bessere Konzentration

Ein ergonomisch eingerichtetes Büro bewahrt die Gesundheit der Mitarbeiter und fördert ihr allgemeines Wohlbefinden. Ein häufig vernachlässigter Aspekt stellt hierbei die Beleuchtung dar, obwohl sie einen entscheidenden Einfluss auf die Augengesundheit sowie die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter hat. Welche positive Wirkung das Licht auf unseren Körper ausübt und wie sich diese in Hinblick auf die Lichtgestaltung im Büro nutzen lässt, verrät Ihnen der folgende Beitrag.

Licht beeinflusst unser Wohlbefinden

Dass Licht den Körper und die Psyche des Menschen beeinflusst, ist in vielen Kulturen seit Jahrtausenden bekannt. Wissenschaftliche Studien sind dieser biologischen Wirksamkeit des Lichts erst vor einiger Zeit auf die Schliche gekommen. So konnten sie beweisen, dass kurzwelliges Licht die Produktion von Melatonin drosselt und langwelliges Licht dazu führt, dass unser Körper das Schlafhormon vermehrt ausschüttet. Unser Organismus nutzt also das natürliche Tageslicht, um den Schlaf-Wach-Rhythmus zu regulieren.

Für die Bürobeleuchtung bedeutet dies zunächst einmal, soviel Tageslicht wie möglich zu nutzen. Die Schreibtische sollten daher möglichst quer zum Fenster stehen, damit das Sonnenlicht von der Seite und vor die Schreibhand auf die Tischoberfläche trifft. Helle Wand- und Deckenfarben verteilen derweil das Sonnenlicht in die Raumtiefe. Allerdings dürfen Jalousien als Sonnen- und Blendschutz dennoch nicht fehlen.

Eine dynamische Beleuchtung für eine bessere Leistungsfähigkeit

Die Erkenntnisse über die biologische Wirkung des Lichts spielen aber auch für die künstliche Beleuchtung eine Rolle. Moderne Lichtmanagementsysteme beispielsweise erlauben die Einstellung dynamischer Beleuchtungsszenerien. So kann das Lichtspektrum von vormittags bis zu zwei Stunden nach Mittag einen hohen Anteil an blauen, kurzwelligen Licht aufweisen, dass uns wacher und konzentrierter arbeiten lässt.

Nachmittags nimmt dann allmählich der Anteil des roten, langwelligen Lichts zu, das uns auf den Feierabend einstimmt. Auf diese Weise wird die Veränderung des natürlichen Lichts über den Tag simuliert. Die Lichthelligkeit wird dabei mittels Sensoren in Abhängigkeit vom einfallenden Tageslicht reguliert. Die An- und Abwesenheit von Personen wiederum wird von Bewegungsmelden erfasst und die Beleuchtung entsprechend ein bzw. ausgeschaltet.

Direktes und indirektes Allgemeinlicht sowie direkt strahlendes Platzlicht

Unabhängig von den Möglichkeiten der modernen Lichtsteuerung hat sich für Büros stets eine Kombination aus einer Allgemeinbeleuchtung mit direkten und indirekten Lichtanteilen sowie einer direkt strahlenden Platzbeleuchtung als die beste Lösung erwiesen. Für die Grundbeleuchtung kommen meist Deckenlampen bzw. – bei hohen Räumen – Pendel- oder Standleuchten mit Spiegellamellen zum Einsatz.

Die Lichthelligkeit sollte mindestens 500 Lux betragen. Die meisten Menschen bevorzugen jedoch gerade am Schreibtisch höhere Beleuchtungsstärken von bis zu 1.000 Lux. Insbesondere bei sehintensiven Arbeiten wie dem Erkennen feiner Details und Farbnuancen ist ein sehr helles Licht mit einem sehr guten Farbwiedergabe-Index von über 90 gefragt. Letzterer garantiert, dass Farben von Objekten natürlich und unverfälscht wahrgenommen werden.

Als Lichtfarben empfehlen sich schließlich ein sachliches Neutralweiß oder ein konzentrationsförderndes Tageslichtweiß. Die Schreibtischleuchte sollte im Übrigen über mehrere Bewegungspunkte verfügen, damit das Licht punktgenau ausgerichtet werden kann. Bewährt haben sich Artemide Designleuchten mit LED-Lichttechnik.

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