Wann ist ein Bürostuhl ergonomisch?
Am schnellsten erkennen Sie das im direkten Vergleich. Setzen Sie sich auf einen gewöhnlichen Küchenstuhl: starr, in keiner Weise auf den BeSitzer einstellbar. Nach kurzer Zeit verspannt sich die Muskulatur, und Rücken, Nacken oder Schultern melden sich. Genau das darf bei einem ergonomischen Bürostuhl nicht passieren.
Die DIN EN 1335 legt die Mindest-Verstellbereiche fest, die ein Büro-Arbeitsstuhl bieten muss, bei Sitzhöhe, Sitztiefe, Sitzbreite und Rückenlehne. Ein Stuhl mit diesem Prüfzeichen lässt sich also nachweislich an unterschiedliche Körpermaße anpassen. Wichtiger als die reine Zahl der Verstellungen ist aber, ob Sie sie im Sitzen bedienen können und ob sie ihre Position zuverlässig halten.
Eine zweite Eigenschaft ist mindestens genauso wichtig: Der Stuhl darf Sie nicht zum Verharren zwingen. Die Technische Regel ASR A6 fordert für Bildschirmarbeitsplätze ausdrücklich dynamisches Sitzen, also den Wechsel zwischen vorderer, mittlerer und hinterer Sitzhaltung. Begründet wird das damit, dass ständiges Verharren in einer Position Muskulatur und Bandscheiben stärker beansprucht als der regelmäßige Wechsel. Möglich wird dieser Wechsel durch eine Synchronmechanik, die Sitz und Rückenlehne gemeinsam bewegt. Genau dieses BewegtSitzen schreiben wir uns bei Chairgo auf die Fahnen.
Wie unsere Hersteller Sie dabei unterstützen, lesen Sie weiter oben im Abschnitt zum bewegten Sitzen. Einen eigenen Weg geht zum Beispiel HÅG: Der Capisco lässt sich so nutzen, dass Sie nicht eine, sondern viele verschiedene Sitzpositionen einnehmen können. Einen Überblick über alle Modelle mit dreidimensionaler Bewegung finden Sie bei unseren Bürostühlen mit 3D-Mechanik.
Fazit: Ein guter ergonomischer Bürostuhl lässt sich auf Ihre Maße einstellen und ermöglicht dynamisches statt starres Sitzen. Wie Sie ihn optimal an sich anpassen, zeigen wir in unserem Ratgeber Bürostuhl richtig einstellen.